Wer eine neue Website plant, stellt meist sehr früh dieselbe Frage: Was kostet das eigentlich?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber nicht in dem unklaren Sinn, den viele aus Agenturgesprächen kennen. Die Kosten einer Website hängen vor allem davon ab, wie groß die Website werden soll, was sie können muss und wer sich später darum kümmert.
Gerade kleine Unternehmen, Selbstständige und lokale Betriebe brauchen oft keine riesige Sonderlösung. Sie brauchen eine Website, die professionell aussieht, Vertrauen schafft, gut verständlich ist und im Alltag zuverlässig funktioniert.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Kosten bei einer Website wirklich entstehen, welche laufenden Kosten oft vergessen werden und wie Sie Angebote besser einordnen können.
Viele wundern sich, warum eine Website einmal ein paar hundert Euro und an anderer Stelle mehrere tausend Euro kosten soll.
Der Grund ist einfach: Unter dem Begriff „Website“ werden sehr unterschiedliche Leistungen zusammengefasst.
Eine kleine Website kann zum Beispiel bestehen aus:
Eine größere Website kann zusätzlich enthalten:
Beides ist eine Website. Aber natürlich nicht mit demselben Aufwand.
Der wichtigste Punkt ist fast immer die Frage: Wie viele Inhalte und Seiten werden wirklich gebraucht?
Ein einfacher Onepager ist deutlich günstiger als eine mehrseitige Unternehmenswebsite mit mehreren Leistungsseiten, FAQ-Bereich, Blog oder individuellen Inhaltsmodulen.
Viele Angebote wirken auf den ersten Blick günstig, enthalten aber nur die technische Umsetzung. Texte, Struktur, Formulierungen und inhaltliche Vorbereitung kommen dann extra dazu oder bleiben komplett beim Kunden hängen.
Gerade kleine Unternehmen unterschätzen oft, wie viel Arbeit gute Inhalte machen:
Nicht jede Website braucht ein komplett individuelles Design. Für viele kleine Betriebe ist eine saubere, klare und professionell angepasste Lösung sinnvoller als ein überdimensioniertes Spezialdesign.
Je individueller das Layout, desto höher meist der Aufwand.
Eine einfache Firmenwebsite ist technisch etwas ganz anderes als eine Website mit Buchungssystem, Mitgliederbereich, Shop, Schnittstellen oder vielen Sonderfunktionen.
Schon kleine Zusatzfunktionen können Aufwand und Kosten deutlich verändern.
Viele rechnen nur bis zur Veröffentlichung. In der Praxis entstehen aber auch danach Aufgaben:
Genau diese laufenden Punkte werden in vielen Kostenvergleichen vergessen.
Die genaue Summe hängt natürlich vom Projekt ab. Trotzdem hilft eine grobe Orientierung.
Eine kleine Website oder ein sauber aufgebauter Onepager ist oft sinnvoll, wenn ein Unternehmen überschaubare Leistungen hat und zunächst schnell professionell online sichtbar sein möchte.
Typisch ist hier:
Für viele lokale Betriebe ist das die sinnvollste Lösung. Dabei geht es meist um:
Diese Variante ist meist die beste Mischung aus Übersicht, Professionalität und Erweiterbarkeit
Sobald mehrere Leistungen, Themenbereiche, Standortbezüge oder Ratgeberinhalte aufgebaut werden sollen, steigt der Aufwand deutlich. Dafür lässt sich die Website langfristig besser ausbauen.
Gerade wenn Sichtbarkeit über Inhalte wachsen soll, ist eine durchdachte Struktur wichtiger als eine möglichst billige Erstlösung.
Ein häufiger Fehler ist, nur auf den Einstiegspreis zu schauen.
Dazu gehören zum Beispiel:
Dazu gehören häufig:
Eine Website ist deshalb nicht nur ein einmaliges Projekt, sondern meistens auch eine laufende Aufgabe.
Ein sehr niedriger Preis kann funktionieren, wenn der Umfang wirklich klein ist und vieles schon vorbereitet wurde. Problematisch wird es, wenn wichtige Leistungen fehlen und erst später sichtbar werden.
Typische Punkte, die in sehr günstigen Angeboten oft nicht sauber enthalten sind:
Dadurch wirkt ein Angebot zunächst günstig, wird später aber unübersichtlich oder teurer als gedacht.
Die eigentlichen Kosten einer Website bestehen nicht nur in Design und Technik. Es gibt auch einen organisatorischen Aufwand.
Zum Beispiel:
Darum ist ein gutes Website-Projekt nicht nur eine Designfrage, sondern auch eine Frage von Klarheit und Prozess.
Je besser Umfang, Inhalte und Ziel vorher eingeordnet sind, desto realistischer lässt sich ein Budget einschätzen.
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WordPress ist für viele kleine Unternehmen eine sinnvolle Grundlage, weil sich damit Websites gut aufbauen, pflegen und erweitern lassen.
Die Kosten einer WordPress-Website hängen aber nicht am System selbst, sondern daran, was damit umgesetzt wird.
Eine WordPress-Website kann sehr schlank sein oder deutlich größer ausfallen. Entscheidend sind vor allem:
Die Frage lautet also weniger „Was kostet WordPress?“, sondern eher:
Was soll die WordPress-Website für das Unternehmen leisten?
Ein Onepager ist oft günstiger als eine klassische Website mit mehreren Unterseiten, aber nicht automatisch die beste Lösung.
Ein Onepager kann sinnvoll sein, wenn:
Ein Onepager ist weniger sinnvoll, wenn:
Der günstigere Einstieg kann also sinnvoll sein, muss aber zur Struktur des Unternehmens passen.
Neben Design und Technik werden diese Punkte oft unterschätzt:
Viele kleine Unternehmen haben das Wissen im Kopf, aber nicht fertig formuliert. Gute Inhalte müssen erst strukturiert und verständlich ausgearbeitet werden.
Eine Website bleibt nur dann hilfreich, wenn sie gepflegt wird. Veraltete Inhalte, alte Bilder oder überholte Leistungen wirken schnell unprofessionell.
Nur weil eine Website online ist, wird sie nicht automatisch gefunden. Struktur, Inhalte, lokale Relevanz und spätere Weiterentwicklung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Wenn eine Website zwar günstig online geht, aber später unübersichtlich, schwer pflegbar oder nicht ausbaufähig ist, entsteht oft doppelte Arbeit.
Eine Website kostet nie nur das Design und auch nie nur die Technik. Die tatsächlichen Kosten hängen davon ab, wie groß das Projekt ist, welche Inhalte gebraucht werden, wie individuell die Umsetzung sein soll und was nach dem Launch weiter betreut werden muss.
Für kleine Unternehmen ist eine Website dann wirtschaftlich sinnvoll, wenn sie:
Wer Angebote vergleicht, sollte deshalb nicht nur auf den Einstiegspreis schauen, sondern auf das Gesamtbild: Umfang, Inhalte, Technik, Betreuung und spätere Entwicklung.
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